Spanien: Lockerungsplan macht Hoffnung

Virus Outbreak Spain
Virus Outbreak Spain Copyright Emilio Morenatti/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Copyright Emilio Morenatti/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Nach der Ankündigung schrittweiser Lockerungen atmet Spanien atmet vorsichtig auf.

WERBUNG

**Spanien, das besonders schwer von Covid-19 betroffene Land, atmet vorsichtig auf - auch wenn die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden an diesem Mittwoch mit 325 Toten wieder leicht anstieg.
**

Die Zahl der Neuansteckungen ist so niedrig wie seit sechs Wochen nicht mehr, die der Genesungen erreicht Rekordhöhen.

Vorsichtige Hoffnung also - aber noch keine Entwarnung, so der Chef der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), Fernando Simón. Auf jeden Fall seien die aktuell beobachteten Trends äußerst positiv daran gemessen, was man zu diesem Zeitpunkt der Ausbreitung des Virus erwartet hätte.

Die Lage habe sich beruhigt, die Entwicklung sei gut, man müsse die nächsten Tage abwarten, um die Auswirkungen der neuen Maßnahmen einzuschätzen, die getroffen wurden, um die Ausgangsbeschränkungen zu lockern, all dies werde man natürlich sehr sorgfältig bewerten müssen.

Am Dienstagabend hatte Ministerpräsident Pedro Sánchez einen Vier-Phasen-Plan angekündigt, mit dem Spanien schrittweise bis voraussichtlich Ende Juni zur Normalität zurückfinden soll. Die ersten Maßnahmen sollen nach Verabschiedung durch das Parlament am 4. Mai beginnen.

In Spanien darf man seit Mitte März nur noch in Ausnahmefällen und allein aus dem Haus. Eine erste Lockerung gab es bereits am vergangenen Sonntag: Seither dürfen Kinder bis 14 Jahren wieder unter Einschränkungen nach draußen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Spanien: Das Leben mit der neuen Freiheit

Spanien: 3,5 Millionen Arbeitslose infolge der Coronakrise

Wohnungsnot in Spanien: Mietpreise 17 Mal stärker gestiegen als die Löhne