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Merkel: Spielplätze, Museen und Zoos sollen wieder öffnen

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Angela Merkel
Angela Merkel   -   Copyright  Kay Nietfeld/(c) dpa Pool
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Die sogenannte Reproduktionszahl ist in Deutschland auf dem absteigenden Ast. Sie dient der Beurteilung des Verlaufs der Coronavirus-Infektionswelle.

Lothar Wieler, der Präsident des Robert-Koch-Instituts in Berlin, erläuterte: "Die Reproduktionszahl wird auf 0,76 geschätzt. Das bedeutet, dass nach diesen Berechnungen im Mittel nun eine Sars-Cov2-infizierte Person weniger als eine andere ansteckt. Auch das ist natürlich eine erfreuliche Entwicklung. Und wie gesagt: Lassen Sie uns das weiter beibehalten."

Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder zuversichtlich. Wie es mit Schulen, Kitas und Vereinssport konkret weitergeht, soll allerdings erst am 6. Mai entschieden werden.

"Eine Strategie für ganz Deutschland"

Merkel betonte die Wichtigkeit einheitlicher Regelungen im Bundesgebiet: "Ich glaube, es ist im Interesse der Menschen, der Bürgerinnen und Bürger, dass es für ganz Deutschland eine Strategie und eine Zielsetzung gibt bei dieser Pandemie. Und ich möchte deshalb dieses Ziel noch einmal wiederholen. Da es weder ein Medikament noch einen Impfstoff gegen dieses Virus gibt, geht es immer darum, die Ausbreitung zu verlangsamen. Und zwar soweit zu verlangsamen, dass unser Gesundheitssystem, unsere Krankenhäuser, die Zahl der schwer Erkrankten bewältigen kann und jedem Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung geben kann."

Spielplätze sollen unter Auflagen wieder zugänglich sein. Der Zeitpunkt ist aber noch unklar.

Auch Gotteshäuser, Museen, Zoos und Ausstellungen sollen in allen Bundesländern ebenfalls mit Einschränkungen wieder öffnen dürfen.

Großveranstaltungen und damit auch Spiele der Bundesliga mit Zuschauern wird es bis mindestens 31. August nicht geben.