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Johnson bremst: Lockerungen nicht zu früh und nicht zu weitreichend

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Johnson bremst: Lockerungen nicht zu früh und nicht zu weitreichend
Copyright  Pippa Fowles / 10 Downing Street via AP
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Der britische Premierminister Boris Johnson hat im Unterhaus des Parlaments eindringlich vor einer unbedachten Aufhebung der Pandemiebestimmungen gewarnt. Es könne keinen größeren Fehler geben, als zu schnell und zu weitreichend Lockerungen einzuleiten, so Johnson, der selbst an Covid-19 erkrankt war und zeitweise auf der Intensivstation behandelt werden musste.

Klarheit? Verwirrung?

Ihm wird vorgeworfen, in einer Ansprache am Sonntag nicht die angekündigte Klarheit in Bezug auf den Weg aus den Einschränkungen vorgelegt, sondern eher für Verwirrung gesorgt zu haben. Frühestens Anfang Juni sollen Geschäfte des Einzelhandels und Schulen im Vereinigten Königreich wieder geöffnet werden.

Johnson erläuterte: „Die Menschen sollten weiterhin wachsam sein und wenn möglich von zu Hause aus arbeiten, ihren Kontakt zu anderen Mitmenschen einschränken, zwei Meter Abstand halten, wenn sie nach draußen gehen, sich regelmäßig die Hände waschen, eine Gesichtsbedeckung tragen, wenn sie auf engem Raum zusammen sind oder es schwierig ist, Abstand zu halten, zum Beispiel in Geschäften oder im öffentlichen Nahverkehr. Wenn es in ihrem Haushalt eine Person mit Krankheitsanzeichen gibt, müssen sie sich selbst abschotten.“

Das Vereinigte Königreich hat mit mehr als 32 000 die weltweit zweitmeisten Covid-19-Todesfälle zu verzeichnen. Die Zahl der Ansteckungen liegt bei rund 224 000.