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Eurovision Song Contest: Wegen Corona diesmal virtuell

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Eurovision Song Contest: Wegen Corona diesmal virtuell
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Der diesjährige Eurovision Song Contest wurde wegen Corona abgesagt. Eigentlich sollte das Finale ja in der Ahoy Arena in Rotterdam über die Bühne gehen. Doch die wurde in ein Covid-19-Krankenhaus umgewandelt.

Nun wird es als Alternative in Hilversum einen virtuellen Contest namens "Eurovision Europe Shine a Light" geben. Dabei werden alle 41 Interpreten geehrt, denen Covid die Show vermasselt hat.

Außerdem treten ehemalige Teilnehmer auf, etwa der Gewinner von 2015, der Schwede Måns Zelmerlöw.

Er sagte uns: "Ich werde meinen Gewinnersong von 2015, Heroes, in einer Art akustischer Quarantäneversion singen, auf meiner Veranda. Das ist eine spezielle Woche für uns Eurovision-Fans. Wir sind so an die Halbfinals an den Dienstagen und Donnerstagen gewöhnt. Und natürlich wird das jetzt am Samstag umso besonderer."

Für Deutschland singt Michael Schulte der 2018 in Portugal immerhin den vierten Platz holte. Der mehrfache* Eurovision-Gewinner Johnny Logan aus Irland sagte uns, die Veranstaltung reiche weit über das Musikalische hinaus.

"Der Eurovision Song Contest ist einer der wenigen Wettbewerbe, bei denen ganz Europa zusammenkommt und zuschaut. Es geht nicht nur um die Musik. Es geht um den Spaß, die Feiern, es geht um die schlechten Songs genau so wie um die guten, und von denen gibt es viele. Es ist einfach ein Fest."

In Deutschland gibt es einige Parallel-Veranstaltungen. In Hamburg moderiert Barabra Schönberger die Ersatzshow "Eurovision Song Contest 2020 - das deutsche Finale" in der Elbphilharmonie vor leeren Rängen. Und dann gibt es noch den FreeEuropean Song Contest, den unter anderem Conchita Wurst moderiert.

*Zweimal als Sänger, einmal als Komponist.