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Gruppenvergewaltigung in Freiburg: Haftstrafen für elf Männer

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Justizbeamter
Justizbeamter   -   Copyright  Patrick Seeger/dpa via AP
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Im Gruppenvergewaltigungsprozess von Freiburg sind die Urteile verkündet worden. Elf Männer, ein Deutscher und zehn Flüchtlinge, wurden zu Haftstrafen verurteilt. Gegen den Hauptangeklagten wurde eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten ausgesprochen. Die Verteidigung hatte für acht Beschuldigte Freisprüche gefordert. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Männer, die zum Tatzeitpunkt zwischen 18 und 30 Jahre alt waren, eine 18-jährige Frau erst mit Rauschmitteln gefügig machten und dann mehrfach vergewaltigten. Die Angabe der Beschuldigten, das Opfer habe dem Geschlechtsverkehr zugestimmt, bezeichnete der vorsitzende Richter als „standardmäßige Schutzbehauptung“. Das Opfer trat im Prozess als Nebenklägerin auf.

Das Gerichtsverfahren dauerte 13 Monate. Das Verbrechen sei ein „Rückschlag für das Sicherheitsempfinden“ in Freiburg gewesen, so Oberbürgermeister Martin Horn gegenüber der Süddeutschen Zeitung.