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Truppenabzug aus Deutschland - Kritik an US-Präsident Donald Trump

Truppenabzug aus Deutschland - Kritik an US-Präsident Donald Trump
Copyright Susan Walsh/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Susan Walsh/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Von Ronald Krams
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Nach den Plänen sollen gut die Hälfte der rund 12 000 betroffenen Soldaten zunächst in die USA zurückgeholt, weitere 5600 in andere Nato-Länder verlegt werden.

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Der von US-Präsident Donald Trump angekündigte Abzug von rund einem Drittel der amerikanischen Soldaten aus Deutschland hat scharfe Kritik ausgelöst. Nach den Plänen sollen gut die Hälfte der rund 12 000 betroffenen Soldaten zunächst in die USA zurückgeholt, weitere 5600 in andere Nato-Länder verlegt werden.

Trump hat den im Grundsatz bereits im Juni angekündigten Teilabzug der US-Truppen mit aus seiner Sicht zu geringen Verteidigungsausgaben Deutschlands begründet.

"Deutschland schuldet Geld. Sie haben ihre NATO-Beiträge nicht bezahlt. Sie haben sie seit Jahren nicht bezahlt und sie haben nicht die Absicht, sie zu bezahlen. Die Vereinigten Staaten wurden viele Jahre lang ausgenutzt, sowohl beim Handel, als auch beim Militär und bei allem anderen. Jetzt bin ich hier und habe die Sache in Ordnung gebracht".

Führende US-Senatoren sprechen von einem "Geschenk an Russland". Dazu der bayrische Ministerpräsident Markus Söder und Raimundas Karoblis, litauischer Verteidigungsminister:

"Die Truppenpräsenz der USA ist einer der wichtigsten Faktoren für die europäische Sicherheit. Es ist wichtig, dass der größte Teil der Truppen, die die USA aus Deutschland abziehen, in Europa bleibt".

"Bis heute ist nicht erklärbar und begründbar, warum die USA diese Entscheidung treffen. Natürlich treffen sie diese Entscheidung souverän und selbstbewusst, aber dass dies gut ist und auch die NATO stärkt und das Verhältnis stärkt, kann ich mir nicht vorstellen".

Die USA fordern von ihren Bündnispartnern mindestens zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Deutschland zahlt aktuell 1,38 Prozent.

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