Mit Drohnen nur halb soviel Waldbrände

Drohne im Anflug
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Drohnen im Einsatz gegen die Flammen, doch sie löschen nicht. Je schneller ein Waldbrand entdeckt wird, desto schneller kann er eingedämmt werden.

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Portugal will Waldbrände aus der Luft kontrollieren. Bis Ende des Monats erwartet die portugiesische Regierung hierfür 12 Drohnen. Sie haben eine Reichweite von 100 Kilometern vom Kommandostützpunkt aus dank einer Batterie, die zwischen sechs und acht Stunden hält.

Die Drohnen stellen eine Investition von 4,5 Millionen Euro dar. Damit, so hofft man, soll in Zukunft nur noch halb so viel Wald verbrennen.

Der portugiesische Umweltminister, João Pedro Matos Fernandes, erklärt: "Das Ministerium hat keine Zweifel an der Wichtigkeit dieser Drohnen. Sie ermöglichen eine viel differenziertere Überwachung für weit mehr Stunden, und das mit Kameras, die genaue Bilder des Bodens wiedergeben."

Löschen können die Drohnen nicht, aber: Je früher ein Waldbrand entdeckt wird, desto schneller kann er eingedämmt werden. Das wird die Aufgabe der Drohnen sein.

Zuständig für die Drohnen ist die portugiesische Luftwaffe. Sie werden von den Luftwaffenstützpunkten Lousã, Fóia und Macedo de Cavaleiros zum Einsatz kommen.

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