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Aarhus: Maske auf, Schulen dicht

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Universitätskrankenhaus Aarhus
Universitätskrankenhaus Aarhus   -   Copyright  ERNST VAN NORDE / RITZAU SCANPIX / AFP
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Auch Dänemark kämpft gegen die Wiederkehr des Coronavirus im großen Stil. Im Mittelpunkt steht die Stadt Aarhus.

Im Juli waren es hier höchstens fünf Neuansteckungen täglich, zuletzt 68 innerhalb von 24 Stunden und damit mehr als die Hälfte der im ganzen Land festgestellten Neuansteckungen. Deshalb müssen die Menschen im öffentlichen Nahverkehr der zweitgrößten Stadt Dänemarks jetzt Mund und Nase verhüllen.

Klaus Arboe Rasmussen, leitender Polizeiinspektor von Ostjütland, betont: „Ich habe eine eindeutige Bitte an die Menschen in Ostjütland und in Aarhus: Gehen Sie raus und genießen Sie das gute Wetter, aber versuchen Sie dorthin zu gehen, wo Platz ist. Vermeiden Sie, alle an die denselben Orten zu gehen.“

Wenn möglich, soll die Bevölkerung in Aarhus und Umgebung von zu Hause aus arbeiten. Feiern und sonstige Zusammenkünfte sind zu vermeiden, so die Behörden.

„Wir müssen das ernst nehmen. Denn sonst hört das nie auf“, so eine Frau. Eine andere meint: „Wir müssen einfach aufeinander aufpassen. Wenn man an einen Ort kommt und sieht, dass dort zu viele Menschen sind, muss man kehrtmachen.“

Der Schulbeginn am Montag wurde für manche Klassenstufen in Aarhus verschoben, für andere gibt es wieder Fernunterricht. In Pflegeeinrichtungen gelten Besuchsbeschränkungen. Man müsse unbedingt die Zahl der Neuansteckungen zurückfahren, sagte der Bürgermeister der Stadt.