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Coronavirus vermasselt Schulabschluss

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Coronavirus vermasselt Schulabschluss
Copyright  Lucy Young/AP
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Viele Jugendliche machen im Moment dieselbe Erfahrung. Auf Grund der Coronavirus-Pandemie ist ihnen ein traditionelles Ende ihrer Schulzeit verwehrt geblieben (- Abschlussball inklusive.)

Diese Schülerinnen in England, die ihre A-Level-Prüfungen von zuhause aus ablegen mussten, wünschen es sich anders.

Schülerin Eida Bylyshi sagt: "Wegen der Coronavirus-Pandemie konnten wir die Abschlussprüfung nicht so feiern wie das üblich war. Ja, das finden wir nicht so gut, meine Freunde und ich. Aber da kann man nichts machen."

Die Schülerin aus London macht sich - ebenso wie ihre Freunde - Sorgen um die berufliche Zukunft: "Unser erstes Semester an der Uni wird auch nicht normal sein. Und es sieht so aus, als ob sich die Berufsmöglichkeiten auch verändern. Zum Beispiel, wieviele Menschen können überhaupt noch zusammen in einem Büro arbeiten. Es ist belastend, nicht zu wissen, wie es weitergeht."

Wegen der Coronavirus-Pandemie sind viele Prüfungen ausgefallen. Die Noten basieren auf vergangenen Leistungen und der Einschätzung des Lehrers. Viele Eltern und Schüler finden das ungerecht.

Georgina Keenan meint: “Ich dachte, wenn ich mein Bestes gebe, bekomme ich gute Noten und einen guten Job. Aber jetzt glaube ich das nicht mehr."

Rektor Simon Godden meint, angesichts der Gefahr durch Corona gab es keine andere Lösung als Prüfungen von zuhause aus schreiben zu lassen.

“Das ist natürlich nicht ideal, aber in einer großen Halle eine Prüfung abzulegen ist auch nicht ideal.

Daher glaube ich, dass wir den Umständen entsprechend die besten Methoden angewandt haben."

Wer mit seinen A-Level-Ergebnissen nicht zufrieden ist, darf unter bestimmten Voraussetzungen Beschwerde einlegen.

Es soll auch eine Möglichkeit geben - so das Kultusministerium - im Herbst eine A-Level-Prüfung zu wiederholen. Das sind Versuche der Regierung, die Prüfungen in Zeiten der Coronavirus-Pandemie gerechter zu gestalten, bei soviel Unsicherheit.