Đukanović verliert Mehrheit - Oppositionsparteien wollen Expertenregierung bilden

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Von Ronald Krams
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Nach fast 30 Jahren an der Macht hat der montenegrinische Präsident Milo Đukanović eine Niederlage einstecken müssen. Bei der Parlamentswahl verfehlte die Regierungspartei mit ihren potenziellen Partnern die Mehrheit

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Nach fast 30 Jahren an der Macht hat der montenegrinische Präsident Milo Đukanović eine Niederlage einstecken müssen. Bei der Parlamentswahl verfehlte die Regierungspartei mit ihren potenziellen Partnern die Mehrheit.

Die Oppositionsparteien wollen eine Expertenregierung bilden, um damit das Ende der Ära Đukanovićeinzuläuten.

"Die Ergebnisse sind gut für Montenegro. Ich hoffe, dass es jetzt Frieden gibt und dass die Situation gelöst ist und es zur Versöhnung kommt, weil wir am Rande eines Konflikts standen".

"Ich fühle mich freier und besser, nach 30 Jahren. Das Wichtigste ist, dass alle Menschen in diesem Land die gleichen Rechte haben werden und das niemand mehr Angst haben muss. Die Regierung muss gewechselt werden".

Die Oppositionsführer werfen dem 58-jährigen Đukanović Korruption, Klientelwirtschaft und Nähe zum organisierten Verbrechen vor. Auch die Verfolgung von unabhängigen Medien und Wahlmanipulationen in der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik an der Adria werden ihm angelastet.

In seiner Ära gab es bisher bei keiner Parlaments- oder Präsidentenwahl einen demokratischen Machtwechsel.

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