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Genf, Lyon, Prag: Deutschlands neue Reisewarnungen wegen Covid-19

Die deutsche Reisewarnung gilt auch für Genf
Die deutsche Reisewarnung gilt auch für Genf   -   Copyright  SALVATORE DI NOLFI/AP
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Schon seit Ende August hatte das Auswärtige Amt in Berlin die südfranzösische Küste und Paris zu den Risikogebieten gezählt. Dabei beruft sich das Ministerium auf die Angaben des Robert Koch-Instituts. In Frankreich gelten nun auch die Regionen Occitanie mit Toulouse, Perpignan und Montpellier, Nouvelle-Aquitaine mit Bordeaux, Auvergne-Rhone-Alpes mit Lyon und Grenoble sowie Korsika als Risikogebiete.

Jetzt wird zudem vor Reisen in die Schweiz gewarnt - nämlich in die vorwiegend französischsprachigen Kantone Genf und Waadt (Vaud).

Die komplette Liste des Auswärtigen Amts zu den Covid-19-Risikogebieten finden Sie hier.

Wer aus einem Risikogebiet kommt, braucht einen aktuellen negativen PCR-Test oder sollte sich in Quarantäne begeben. "Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, kann gemäss den jeweiligen Quarantäneverordnungen der zuständigen Bundesländer, eine Pflicht zur Absonderung bestehen", steht auf Webseite des Auswärtigen Amtes in Berlin.

Darko Bandic/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Dubrovnik ist jetzt RisikogebietDarko Bandic/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved

In Kroatien wurden auch die Gespanschaften Dubrovnik-Neretva und Pozega-Slavonia als Risikogebiete ausgewiesen - sowie inTschechien die Stadtregion Prag.

Der rumänische Kreis Iasi gilt nun auch als Risikogebiet. Die Hauptstadt Bukarest zählt seit dem 12. August dazu.

Das Oblast Dobritch in Bulgarien und die Kreise Bucau, Galati und Vrancea in Rumänien gelten nicht mehr als Risikogebiete für deutsche Touristen.

Weiterhin auf der Liste stehen Spanien, Großbritannien und Nordirland sowie Gibraltar.

Die pauschale Reisewarnung für fast alle etwa 160 Länder außerhalb der EU und des Schengen-Raums wird am 30. September enden. Danach soll es nach einem Beschluss des Bundeskabinetts auf die Lage in den einzelnen Staaten zugeschnittene Bewertungen geben. An der Möglichkeit zu reisen, werde sich damit aber praktisch wohl wenig ändern, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes (AA) am Mittwoch.