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Alarmstellung: Verschärfte Corona-Regeln in Europa und Israel

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Alarmstellung: Verschärfte Corona-Regeln in Europa und Israel
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In Frankreich hat die Regierung neue Maßnahmen gegen das Coronavirus angekündigt, verzichtet aber auf landesweite Ausgangssperren und Restaurant- und Kneipenschließungen. Ein Augenmerk liegt auf den Tests: Wartezeiten für Pflegekräfte, Menschen mit Symptomen und die, die mit diesen in Kontakt standen, sollen durch spezielle Sprechstunden in Laboren verkürzt werden.

Zudem zusätzliches Personal bei den staatlichen Gesundheitsbehörden für eine bessere Nachverfolgung von Infektionsketten sorgen. Zudem wird die Quarantäne auf eine Woche verkürzt. Die Behörden der besonders betroffenen Bezirke Marseille, Bordeaux und das Überseedepartement Guadeloupe sollen gesonderte Maßnahmenvorschläge vorlegen. Freitag gab es in Frankreich über 9400 Neuinfektionen. Die Zahl der Intensivpatienten stieg auf den Stand von Ende Juni.

Großbritannien: Zahl der Inifizierten über 85 steigt deutlich

Auch in Großbritannien rufen die Behörden angesichts steigender Neuinfektionen zur Einhaltung der Abstandsregeln auf. Weiterhin sind wie in Frankreich vor allem jüngere Menschen betroffen, die Zahl der Infizierten über 85 steige jedoch deutlich. In den Landesteilen Großbritanniens gelten verschiedene Obergrenzen für Versammlungen. Die strensten Regeln gelten in England, dort dürfen sich nur sowohl drinnen als auch draußen ab Montag nur sechs Menschen aus unterschiedlichen Haushalten versammeln.

Österreich verschärft die Maßnahmen ebenfalls: Ab Montag gilt wieder Maskenpflicht im Handel, in Behörden und Schulen. Zudem werden die Regelungen für Veranstaltungen und die Gastronomie verschärft. Mit einer Besserung sei sobald nicht zu rechnen, so Kanzler Sebastian Kurz.

Israel steht vor Rückkehr zu Ausgangsbeschränkungen

Israel steht eine Rückkehr zu Ausgangsbechränkungen bevor. Sollte ein vom Corona-Kabinett beschlossener Drei-Phasen-Plan von der Regierung bewilligt werden, könnten Schulen, Restaurants und Geschäfte wieder schließen und die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt werden. Am Donnerstag lag die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit 4146 neuen Fällen am vierten Tag in Folge auf Rekordhöhe.

Das größte Sorgenkind in Europa ist Spanien. In den vergangenen zwei Wochen wurden täglich durchschnittlich 8000 Neuinfektionen gemeldet. Getetest werden laut Gesundheitsminister 100.000 Menschen pro Tag, deutlich mehr als im April.