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"La Diada": Separatisten begehen Nationalfeiertag trotz Corona

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"La Diada": Separatisten begehen Nationalfeiertag trotz Corona
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Trotz Coronakrise und Rekordwerten bei den täglichen Neuinfektionen in Spanien haben katalanische Separatisten am Freitag ihren Nationalfeiertag "Diada" begangen.

Statt der in früheren Jahren üblichen Großdemonstration mit Hunderttausenden Teilnehmern in Barcelona gab es mehrere kleinere Kundgebungen. Dafür lautstark und mit symbolischen Aktionen wie der Verbrennung von Puppen, die den spanischen König darstellten.

Die Vereinigung der Ärzte Barcelonas hatte zuvor an die Unabhängigkeitsbefürworter appelliert, wegen der hohen Zahl der Corona-Infektionen zu Hause zu bleiben.

Die sogenannte Diada wird jedes Jahr am 11. September begangen. Dabei wird der Kapitulation Barcelonas 1714 im Spanischen Erbfolgekrieg gedacht.

Die wirtschaftsstarke Region im Nordosten Spaniens ist in der Frage der Unabhängigkeit gespalten. Umfragen zufolge sind Befürworter und Gegner in etwa gleich stark. Die Zentralregierung in Madrid unter dem linken Ministerpräsidenten Pedro Sánchez ist gegen die Unabhängigkeit, zeigt aber Bereitschaft, mehr Autonomie zuzugestehen.