EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Belarussische Opposition erhöht Druck auf Lukaschenko

Belarussische Opposition erhöht Druck auf Lukaschenko
Copyright AP/TUT.by
Copyright AP/TUT.by
Von Euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Der belarussische Präsident ist an diesem Montag bei Präsident Wladimir Putin am Schwarzen Meer, um sich dessen Unterstützung zuzusichern.

WERBUNG

In Belarus sind erneut Zehntausende Demonstranten durch die Straßen von Minsk gezogen. Auch in anderen Landesteilen kam es zu Kundgebungen.

Die Menschen kamen aus unterschiedlichen Richtungen im Zentrum der Hauptstadt zusammen - bei einem Protestzug unter dem Motto "Marsch der Helden". Gewidmet war die Großkundgebung der inhaftierten Oppositionsführerin Maria Kolesnikowa und anderen Mitgliedern der Demokratiebewegung.

Die Polizei war im Großeinsatz. Sie nahm rund 400 Menschen fest und wurde dabei von vermummten Einsatzkräften unterstützt. Viele Demonstranten wurden geschlagen. Trotz der Gewalt halten die Proteste bereits seit fünf Wochen an.

Die Demonstranten fordern den Rücktritt des Präsidenten Alexander Lukaschenko, dem sie Wahlfälschung und massive Gewalt bei Polizeieinsätzen vorwerfen.

Lukaschenko bestreitet die Anschuldigungen. Er beschuldigt stattdessen den Westen, sich in inner-belarussische Angelegenheiten einzumischen. An diesem Montag will er den russischen Präsidenten in Sotschi am Schwarzen Meer treffen, um sich bei ihm Unterstützung zu holen.

Lukaschenko, auch der letzte Diktator Europas genannt, ist seit 26 Jahren an der Macht. Und diese will er verteidigen - die meisten Oppositionsführer sind im Gefängnis oder im Exil.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

6. Protestsonntag in Folge: Mehr als 100 Festnahmen in Belarus

Lukaschenko: "Wenn Belarus zusammenbricht, fällt auch Russland"

Tichanowskaja an Europarat: Mehr Druck auf Lukaschenko