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Madrid steuert auf erneute Ausgangsbeschränkungen zu

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Paar in Madrid
Paar in Madrid   -   Copyright  GABRIEL BOUYS/AFP or licensors
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Die Behörden in der spanischen Hauptstadt Madrid erwägen, ab Ende der Woche einzelne Stadtteile abzuriegeln, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Für die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten würden dann wieder Ausgangsbeschränkungen gelten.

Im Großraum Madrid wurden im Zeitraum von einer Woche rund 21 000 Neuansteckungen festgestellt.

„Sollte der Stadtteil abgeriegelt werden, wird Madrid gelähmt sein. Wer soll dann in anderen Stadtteilen kochen oder putzen? Ich habe Glück, weil ich von zu Hause aus arbeiten kann, aber das ist hier nicht die Regel“, sagte eine Frau. Ein Passant meint: „Je mehr Maßnahmen ergriffen werden, desto besser. Aber die Bevölkerung muss verantwortlich sein, nicht die Regierung."

Massenansteckung an Hochschule in Toulouse

In der französischen Stadt Toulouse haben sich an einer Hochschule mindestens 127 Menschen mit dem Virus angesteckt. Es gibt mehr als 300 weitere Verdachtsfälle. Die gesamte Studentenschaft wurde unter Quarantäne gestellt.

Britische Regierung will Test-Nachfrage in Rekordgeschwindigkeit bewältigen

Aufgrund einer Testkapazität, die wegen der hohen Nachfrage als nicht ausreichend eingestuft wird, üben Opposition und Medien weiterhin Druck auf die britische Regierung aus. Zahlreiche heimkehrende Reisende und der Schulbeginn haben die Zahl der notwendigen Tests in dem Land stark erhöht. Dies führt zu Überforderung und Verzögerungen.

„Jeder kann gerade in den vergangenen Tagen einen deutlichen Anstieg der Zahl der Menschen erkennen, die sich testen lassen wollen. Wir versuchen, diese Nachfrage in Rekordgeschwindigkeit zu bewältigen. Gerade in den vergangenen Wochen haben wir die Kapazität unserer Testsysteme erhöht", so Premierminister Boris Johnson.

Er warnte vor einer Rückkehr zu umfassenden Ausgangsbeschränkungen sowie der erneuten Schließung von Geschäften und Betrieben. Das könnte für die britische Wirtschaft verheerende Folgen haben, so Johnson.