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US-Außenminister Pompeo in Italien

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Copyright Mauro Scrobogna/LaPreese lapresse
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Von Julika Herzog mit dpa
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US-Außenminister Mike Pompeo hat bei seiner Rede auf einer Konferenz im Vatikan die Verfolgung religiöser Minderheiten in China kritisiert.

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US-Außenminister Mike Pompeo ist auf Besuch in Italien. Er führt Gespräche mit Regierungschef Giuseppe Conte und Außenminister Luigi Di Maio, unter anderem zu Corona.

Pompeo hat auch bei seiner Rede auf einer Konferenz im Vatikan die Verfolgung religiöser Minderheiten in China als besonders schlimm kritisiert.

Kurz vor dem Besuch des US-Politikers hatte der Vatikan seine Absicht unterstrichen, ein viel kritisiertes Abkommen mit China über Bischofsernennungen zu erneuern. Es trat 2018 in Kraft und lief zwei Jahre. Pompeo hatte den Vatikan dafür unlängst auf Twitter scharf angegriffen.

In der Übereinkunft des Vatikans mit Peking geht es im Kern um die Frage, wer Bischöfe in China ernennen darf. Die katholische Kirche dort ist gespalten in eine staatlich anerkannte Kirche und eine im Untergrund.

Nach ihrer Machtübernahme hatten die Kommunisten 1949 die diplomatischen Beziehungen zum Vatikan abgebrochen. 1951 wurde die «Katholische Patriotische Vereinigung» gegründet. Gleichzeitig entstanden «Untergrundkirchen», deren Anhänger seitdem von Peking verfolgt werden. Daran hat sich nach Berichten von Menschenrechtlern auch nach der Unterzeichnung des Abkommens nichts geändert.

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