Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Bei einer Kundgebung für Renee Good hält ein Demonstrant ein Schild. Ein Beamter der US-Behörde ICE erschoss sie am siebten Januar.

Video. Hunderte protestieren in Minneapolis nach tödlichem Schuss eines Beamten der US-Behörde ICE

Zuletzt aktualisiert:

Ein ICE-Einsatz endete tödlich: Renee Good starb durch Schüsse. In Minneapolis gingen Demonstrierende auf die Straße. Sie forderten Rechenschaft und den Abzug von Bundesagenten.

In Minneapolis kam es am Donnerstagabend erneut zu Spannungen. Hunderte Menschen zogen über eine der Hauptverkehrsstraßen der Stadt und protestierten gegen einen tödlichen Schusswaffeneinsatz.

Die Kundgebung folgte auf den Tod von Renee Good, siebenunddreißig Jahre alt. Sie kam am Mittwoch bei einem Einwanderungsvollzug durch einen Schuss ums Leben, an dem ein Beamter der US-Behörde Immigration and Customs Enforcement beteiligt war. Demonstrierende riefen „ICE raus jetzt“ und trugen Schilder, die der Behörde Gewalt vorwerfen. Die Straßen waren bereits nach der Tötung von George Floyd Schauplatz von Unruhen.

Der Schusswaffeneinsatz fiel in eine Phase, in der die Regierung Trump härter gegen Migration vorging. Das FBI führt die Ermittlungen. Zuvor war die Kriminalbehörde des Bundesstaats Minnesota eingebunden. Vertreter des Bundesstaats wollen klären, ob der Gewalteinsatz gerechtfertigt war.

Die Stadtspitze forderte Bundesbeamte auf, Minneapolis zu verlassen. Einige Schulen sagten vorsorglich den Unterricht ab. Bewohnerinnen und Bewohner versammelten sich und verlangten Rechenschaft.

WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG