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Stichwahl in Moldau: Proeuropäische Herausforderin Sandu triumphiert

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Herausforderin Maia Sandu bei der Stimmabgabe
Herausforderin Maia Sandu bei der Stimmabgabe   -   Copyright  AP Photo/Roveliu Buga
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Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in der Republik Moldau hat sich Herausfordererin Maia Sandu durchgsetzt. Das berichtet die Nationale Wahlkommission nach Auszählung fast aller Stimmzettel.

Demnach liegt Sandu bei gut 54 Prozent der Stimmen, Amtsinhaber Igor Dodon bei rund 46 Prozent.

Andere Quellen, wie World Elects, berichteten zuvor von einem knapperen Ergebnis, basierend auf Nachwahlbefragungen. Die Wahlbeteiligung lag laut der Nationalen Wahlkommission Moldaus bei gut 52 Prozent.

Bereits in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl hatte Sandu vor Dodon gelegen. Sie gilt als proeuropäisch. In der ersten Wahlrunde kam sie auf rund 36 Prozent der Stimmen, Dodon lag rund 3,5 Prozentpunkte zurück. Zur Wahl standen acht Kandidatinnen und Kandidaten.

Er steht für enge Verbindungen zu Russland und hat seit der ersten Abstimmung den Ton gegenüber dem anderen Lager verschärft.

Moldauischen Medien zufolge machte Dodon bereits Unstímmigkeiten bei der Auszählung geltend. Seine Anhänger rief Dodon auf, wenn nötig an diesem Montag auf die Straße zu gehen.

Ein Gericht untersagte dem amtierenden Präsidenten, weiterhin beleidigende Aussagen über Sandu in Broschüren zu verbreiten.