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Ins All gestartet: Satellit "Sentinel 6" soll die Folgen des Klimawandels vermessen

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Ins All gestartet: Satellit "Sentinel 6" soll die Folgen des Klimawandels vermessen
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Der Satellit "Sentinel 6 Michael Freilich" ist erfolgreich ins All gestartet. Der neue europäische Beobachtungssatellit hob am Samstag (Ortszeit) an Bord einer Trägerrakete von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien ab. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa übertrug den Start live auf ihrer Webseite.

"Sentinel 6" soll die Ozeane der Erde beobachten und die Veränderungen der Meeresspiegel als Folge des Klimawandels vermessen. Seine Messungen können unter anderem Erkenntnisse darüber liefern, ob die Meeresspiegel steigen, wenn aufgrund des Klimawandels die Eismassen an den Polen schmelzen.

Im Rahmen des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus soll der Satellit von einem Kontrollzentrum bei Eumetsat von Darmstadt aus gesteuert werden.

"Sentinel 6" ist der erste von zwei identischen Satelliten, die ins All geschossen werden. Sentinel-6B wird im Jahr 2025 gestartet. Beide werden bis mindestens 2030 Daten zur Meeresoberflächenhöhe, des mittleren Meeresspiegels und der Ozeanzirkulation liefern. Er ist nach dem kürzlich verstorbenen ehemaligen Direktor der Nasa-Erdbeobachtungsabteilung, dem Amerikaner Michael H. Freilich, benannt.

Die Mission ist eine Kooperation der Nasa, der Europäischen Weltraumorganisation Esa, der meteorologischen Satellitenagentur Europas, Eumetsat, und der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA.