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Weihnachtsfrust in Athen

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Weihnachtsfrust in Athen
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Außergewöhnliche Weihnachten, auch hier in Athen. Festdekoration ist auch hier zu sehen, doch die Auswirkungen der Covid-19-Beschränkungen lassen sich nicht beschönigen. Viele Menschen sind traurig wegen der angeordneten Beschränkungen zum Fest.

"Ich fühle mich schrecklich. Man sieht gar keine Kinder mehr. Normalweise singen sie Weihnachtslieder für uns", so ein Mann im Stadtzentrum. Und ein anderer sagt: "Sicher, junge Menschen zwischen 16 und 24 empfinden das als seltsam, sie fühlen sich down, wie sie sagen."

"Hoffentlich wird es bald besser"

Einige Geschäfte hier in der griechischen Hauptstadt verkaufen weiter, ohne die Kunden in den Laden zu lassen, auch in diesem Bekleidungsgeschäft.

"Das ist schwierig für die Kunden. Sie fühlen sich komisch, weil sie nicht reinkommen können, um die Kleidung anzusehen und zu probieren. Ich hoffe, dass es bald besser wird", so eine Mitarbeiterin des Ladens.

Nur Buchhandlungen dürfen öffnen

Euronews Reporter Ioannis Karagiorgas hat vor Ort mit den Menschen gesprochen:

"Unter normalen Umständen wäre diese Einkaufsstraße vor Weihnachten voll von Menschen. Während der Pandemie ist das anders. Die Weihnachtsstimmung verbreitet lediglich die Dekoration in den Straßen. Oder vielleicht Masken wie diese hier."

Lediglich Buchhandlungen dürfen Kunden hereinlassen, mit Maske und mit Abstand. Auch die Feierlichkeiten zu Silverster und Neujahr sind abgesagt. Bei Familienfesten dürfen neun Personen dabei sein. Die nächtliche Sperrstunde aber gilt auch während der Festtage.