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Neuer Höchstwert der täglichen Covid-19-Todesfälle in Deutschland

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Särge von an Covid-19 Verstorbenen im Krematorium in Meissen in Sachsen
Särge von an Covid-19 Verstorbenen im Krematorium in Meissen in Sachsen   -   Copyright  Robert Michael/(c) dpa-Zentralbild
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Das Robert Koch-Institut verzeichnet an diesem Mittwoch 24 740 Neuinfektionen mit dem Coronavirus für die vergangenen 24 Stunden. Zugleich gibt es die höchste bisher in 24 Stunden registrierte Zahl an Todesfällen in Zusammenhang mit Covid-19 - es sind 962 weitere Menschen verstorben.

Laut Intensivregister werden derzeit 5.216 Covid-19-Patientinnen und Patienten intensivmedizinisch betreut - besonders viele sind es weiterhin im Bundesland Sachsen.

Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Deutschland geht gleichzeitig leicht zurück auf 195,1 pro 100.000 Einwohner. Doch in Sachsen liegt sie weiterhin bei 414.

Am Dienstag hatte RKI-Chef Robert Wieler die Menschen eindringlich dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben und ihre Kontakte auch an Weihnachen auf ein Minimum zu reduzieren.

In Landkreisen mit besonders hohen Infektionszahlen gelten weiterhin nächtliche Ausgangssperren, die von der Polizei überwacht werden.

Nicht nur im sächsischen Meißen stapeln sich die Särge der Coronatoten, in Zittau an der Grenze zu Tschechien werden die Leichen der Verstorbenen außerhalb des Krematoriums zwischengelagert. Nach Angaben der Stadt waren im vergangenen Jahr im Dezember 45 Menschen gestorben, aber in diesem Dezember schon 115.