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"Improvisierter Sprengsatz": Drei französische Soldaten getötet

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Die drei in Mali getöteten Soldaten waren zwischen 21 und 28 Jahre alt
Die drei in Mali getöteten Soldaten waren zwischen 21 und 28 Jahre alt   -   Copyright  Ministère des Armées de France
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Bei einem Einsatz gegen Islamisten sind im westafrikanischen Mali drei französische Soldaten getötet worden.

Die Männer waren 21, 23 und 28 Jahre alt. Sie hätten an einem Einsatz in Hombori teilgenommen, erklärte der Élyseepalast. Die Männer seien in einem gepanzerten Fahrzeug unterwegs gewesen, als ein improvisierter Sprengsatz explodierte.

Im Rahmen der Anti-Terror Operation Barkhane sind 5.100 französische Soldaten in dem Krisenland im Einsatz. Deutsche Soldaten sind in Mali an einem Ausbildungsprogramm beteiligt, nicht aber an Barkhane.

Der französische Präsident Emmauel Macron drückte sein Beileid aus und versicherte die Anerkennung und Solidarität der Nation. Er würdigte den Mut der drei Soldaten und erinnerte an die Entschlossenheit Frankreichs, den Kampf gegen den Terrorismus fortzusetzen.

Seit Beginn des Militäreinsatzes in Mali im Jahr 2013 sind dort bei verschiedenen Operationen insgesamt 47 Soldaten aus Frankreich getötet worden.