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Klimaaktivistin Thunberg klagt an 18. Geburtstag: "Handlungen nicht in Sicht"

Greta Thunberg am 9. Oktober 2020 vor dem schwedischen Parlament in Stockholm
Greta Thunberg am 9. Oktober 2020 vor dem schwedischen Parlament in Stockholm Copyright Jessica Gow/AP
Copyright Jessica Gow/AP
Von Euronews mit dpa
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Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist an diesem Sonntag volljährig geworden. Ihren Geburtstag beging sie zu Hause in Stockholm, von wo aus sie auch online ihre Aktivitäten steuert.

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**Klimaaktivistin Greta Thunberg ist jetzt volljährig. Ihren 18. Geburtstag verbrachte die Schwedin zu Hause in Stockholm. **

Von dort aus hatte sie sich in den vergangenen Wochen auch Freitags an den Klimaprotesten beteiligt, indem sie Fotos von sich online stellte, statt wie üblich vor dem Stockhomer Reichstag zu demonstrieren. Ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter bat sie ebenfalls online darum, auch die jeweiligen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus einzuhalten.

Vor einem Monat folgte ein neuer Appell per Video. Anlass war der fünfte Jahrestag der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens: "Vor fünf Jahren, haben die Staats-und Regierungschefs das Pariser Abkommen unterzeichnet und versprochen, den weltweiten Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen, und das Ziel 1,5 Grad zu verfolgen, um zukünftige Lebensbedingungen zu sichern. Seitdem ist viel passiert, aber die notwendigen Handlungen sind nicht in Sichtweite."

Man müsse die Emissionen hier und jetzt verringern, und nicht 2025, 2030 oder wann auch immer, warnte Thunberg.

"Jede Wahl ist eine Klimawahl"

Wahlberechtigt sein wird Thunberg erstmals bei der schwedischen Parlamentswahl im Herbst nächsten Jahres, Jede Wahl sei eine Klimawahl, hatte der Teenager schon öfter betont.

Thunberg drängt weiter beharrlich, dass die Klima- und Umweltkrise wie eine wirkliche Krise behandelt werden müsse.

Sie hat seit 2018 öffentlichkeitswirksam wie kaum jemand zuvor auf Klima- und Umweltprobleme hingewiesen. Damit überzeugte sie weltweit Millionen von Anhängerinnen und Anhängern. Zahlreich sind allerdings auch die Beschimpfungen und Hassbotschaften, die sie für ihr Engagement ertragen muss.   

Über Twitter bedankte sich Thunberg für die vielen Glückwünsche zu ihrem Ehrentag.

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