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"Ein Elefant im Raum": Olympia-Zweifel durch Corona-Notstand in Tokio

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Tokio bei Nacht
Tokio bei Nacht   -   Copyright  Jae C. Hong/Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved
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Nach der Einführung des Notstandes in Tokio wegen der Zuspitzung der Coronakrise steht die Austragung der Olympischen Sommerspiele mehr in Frage denn je zuvor.

Das dienstälteste Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees, Richard Pound, erklärte knapp sieben Monate vor dem geplanten Beginn, die Wellen des Coronavirus stünden immer noch wie ein Elefant im Raum.

IOC-Präsident Thomas Bach hatte sich Ende vergangenen Jahres bei einem Treffen mit derm japanischen Regierungschef Yoshihide Suga in Tokio hoffnungsvoll über eine rechtzeitige Impfung der Athletinnen und Athleten geäußert. Eine generelle Impfpflicht schloss Bach aber bereits mehrfach aus.

Meinungsumfragen in Japan hatten zuletzt ergeben, dass ein wachsender Teil der Bevölkerung dem Spektakel skeptisch bis ablehnend gegenübersteht.

Der Notstand in Japan gilt vorerst bis zum Monatsende. Er beinhaltet auch Einreiseverbote für etliche Herkunftsländer. Auch Top-Sportlern und Sportlerinnen werden keine Ausnahmen für die olympische Vorbereitung mehr gewährt.