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Japan: Dutzende Fälle mit neuer Virusvariante bestätigt

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Japan: Dutzende Fälle mit neuer Virusvariante bestätigt
Copyright  Hiro Komae/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
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Japan hat eine neue Variante des Coronavirus bestätigt. Die Mutation wurden laut Regierung in 91 Fällen in der Region Kanto, in der auch die Hauptstadt Tokio liegt, gefunden. Zudem seien zwei Fälle an Flughäfen festgestellt worden. Bisher ist nicht klar, ob die vorhandenen Impfstoffe auch gegen die neue Variante helfen.

Die bereits seit Längerem zirkulierende britische Variante sorgte in dieser Woche in Flensburg für eine Verschärfung der Maßnahmen. Ab Samstag gilt in der norddeutschen Stadt eine nächtliche Ausgangssperre.

Und auch im Rest Deutschlands breitet sich die britische Mutation immer weiter aus. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg der Anteil des zuerst in Großbritannien entdeckten Typs binnen zwei Wochen von knapp 6 auf mehr als 22 Prozent.

Bedenken am Astrazeneca-Impfstoff

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dämpfte die Erwartungen an baldige größere Lockerungen: "Das Virus gibt nicht einfach auf. Einerseits sehen wir in den vergangenen zwei, drei Wochen sinkende Fallzahlen und eine stetig steigenden Zahl an Impfungen und gleichzeitig ist die andere Nachricht dieser Woche, dass wir einen steigenden Anteil von besorgniserregenden Virusmutationen haben. Das mahnt zur Vorsicht."

Der Gesundheitsminister bemühte sich zudem, Bedenken am Astrazeneca-Impfstoff auszuräumen. Er würde sich damit impfen lassen, sagte Spahn in dieser Woche. Ein Impfstoff, der zugelassen sei, sei auch sicher und wirksam. In Niedersachsen waren die Impfungen mit Astrazeneca wegen vieler Klagen über Nebenwirkungen an zwei Kliniken vorübergehend ausgesetzt worden.