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Millionen Phiolen für Europa: Schweizer Firma spielt Schlüsselrolle

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Eine Phiole mit dem Corona-Impfstoff von Pfizer/BioNTech
Eine Phiole mit dem Corona-Impfstoff von Pfizer/BioNTech   -   Copyright  Robert Michael/(c) dpa-Zentralbild
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In einem Schweizer Betrieb in Domdidier geht es seit Monaten rund. Die Firma Medistri ist einer wenigen Gewinner der Pandemie.

Sie sterilisiert medizinisches Zubehör. Allerdings hat sich die Bandbreite drastisch reduziert. Mittlerweile werden ausschließlich Phiolen keimfrei gemacht. In der Regel, um später die Fläschchen mit Corona-Impfstoff zu befüllen. Hier sollen in diesem Jahr 220 Millionen Phiolen umgeschlagen werden.

Geschäftsführerin Shoko Nilforoushan erläutert den Prozess: "Nach der Herstellung, wenn alles versandfertig und verpackt ist, kommen sie in unseren Betrieb und wir sterilisieren sie. Nach der Sterilisierung werden sie von uns getestet. Wenn alles erledigt ist, werden sie auf Lkw verladen und zu den Abfüllzentren in Europa gebracht. Von den Abfüllzentren geht es zu den Verteilzentren und schließlich zu den Impfstellen."

Die angepeilte Sterilisierung von 220 Millionen Fläschchen wäre eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Keimfrei gemacht werden die Phiolen durch den Einsatz von Stickstoff, anderen chemischen Mitteln, Vakuum und Dampf. Dies geschieht in vier Kammern. Im Betrieb arbeiten rund um die Uhr und an sieben Tagen pro Woche weniger als hundert Beschäftigte, die bis zu eine Million Phiolen pro Tag sterilisieren können.