Viele Tote in der 2. Welle: Afrikas Kampf um Impfstoff

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Von Euronews
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Die Leiterin der WHO-Afrika-Abteilung sagt, bis Ende 2021 würden dem Kontinent 600 Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen.

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Bis Ende 2021 will das Impfprogramm der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 600 Millionen Dosen Covid-19-Impfstoff nach Afrika gesendet haben. Das erklärte die Afrika-Leiterin der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO), Matshidiso Moeti in einer Online-Pressekonferenz.

Außerdem sagte sie, die Verfügbarkeit von ausreichendem Sauerstoff sei in einigen Fällen langsam eine Herausforderung.

Die Afrika-Leiterin erklärte außerdem: "Afrika hat bislang rund 3,3 Millionen Coronafälle und mehr als 81.800 Todesfälle verzeichnet. Der Höhepunkt der Epidemie im Juli ist überschritten worden. Ich denke, wir haben eine Kombination von Faktoren, zum Beispiel die Weihnachtszeit mit ihren Reisen und Versammlungen."

Gleichzeitig verhandelten afrikanische Länder auch mit China und Russland, um sich weitere Impfdosen zu sichern.

Matshidiso Moeti sagte: "Es werden erste dreißig Millionen Dosen erwartet, und ich sage dies mit einigen Einschränkungen, die ab März in den Ländern eintreffen werden. Diese sind für die Beschäftigten im Gesundheitswesen und anderen Gruppen mit hoher Priorität Priorität und dann für weitere gefährdete Gruppen."

Derzeit liegt die Sterberate in Afrika bei 2,5 Prozent, höher als die weltweite Sterberate von 2,2 Prozent.

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