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Fragile Freiheit: Wuhan erinnert sich an Beginn des Lockdowns vor 1 Jahr

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Normalbetrieb, doch der Schrecken sitzt noch: Wuhan ein Jahr nach Beginn der Abriegelung.
Normalbetrieb, doch der Schrecken sitzt noch: Wuhan ein Jahr nach Beginn der Abriegelung.   -   Copyright  Ng Han Guan/ Associated Press
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Genau ein Jahr ist es her, dass die chinesische Stadt Wuhan ganz still wurde und die Welt einen Vorgeschmack auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie erhielt: Zwölf Monate später freuen sich die Menschen am mutmaßlichen Ursprungsort von Sars-CoV-2 über die wiedererlangten Freiheiten, doch die Angst ist immer noch da:

"Die Zeit im Lockdown war wirklich schwierig", erinnert sich der 40-jährige Liu Haishui. "Wir waren daran gewöhnt, uns zu bewegen und auf einmal mussten wir zu Hause beiben und durften nicht mehr raus. Wir hatten Angst und wussten nicht, wie es weiter geht."

"Ich habe Angst davor, dass das Virus zurückkommt", so die 59-jährige Li Zhengning. "Es ist gut, wenn wir geimpft werden. Es ist so nervig, ich habe Angst davor, mich anzustecken."

Landesweit mehr als 200 Neuinfektionen am Samstag

Wuhans elf Millionen EinwohnerInnen waren 76 Tage im Lockdown. Seit dem Sommer konnte das Virus mit den strikten Maßnahmen weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Doch China bleibt alarmiert: In einigen Regionen wurden wegen ansteigender Fallzahlen wieder Ausgangssperren verhängt. Am Samstag gab es landesweit merh als 200 Neuinfektionen.