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Neuer Rekord: SpaceX befördert 143 Satelliten ins All

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Neuer Rekord: SpaceX befördert 143 Satelliten ins All
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Künftig wird es noch etwas voller am nächtlichen Himmel: Eine SpaceX Rakete hat am Sonntag insgesamt 143 Satelliten ins All befördert. Ein Specher des Raumfahrtunternehmens sagte dies sei "die größte Anzahl von Satelliten, die jemals bei einer einzigen Mission ausgesetzt wurde".

Der Start in Cape Canaveral im US-Staat Florida war wegen schlechten Wetters um 24 Stunden verschoben worden.

SpaceX bietet im Rahmen des sogenannten "Rideshare"-Programms den kommerziellen Transportservice ins All an. An Bord der Falcon-9-Rakete waren neben 133 kommerziellen und Regierungssatelliten auch 10 aus dem Hause SpaceX.

Das Unternehmen will im Rahmen des Projekts Starlink mit Tausenden von Kleinsatelliten ein Breitband-Internet im Orbit ausbauen. Die Starlink-Satelliten fliegen in einer relativ niedrigen Umlaufbahn von 550 Kilometer Höhe.

Bis zu 42.000 Satelliten für "Starlink"

Wissenschaftler haben sich besorgt über die Anzahl der Objekte geäußert, die die Erde umkreisen. Auch Sternegucker ärgern sich über die zunehmende Lichtverschmutzung durch Himmelsobjekte.

SpaceX zufolge sind die Satelliten so konzipiert, dass sie nach ein paar Jahren in der Atmosphäre verglühen.

Bislang hat Starlink rund 900 Satelliten im Orbit. Das soll nicht nur ausreichen, um große Teile der USA und Kanadas zu versorgen. Auch in Deutschland soll ein Start des Dienstes bevorstehen. Allerdings blieb der für Ende 2020 in Aussicht gestellte Marktstart in Deutschland aus.

In den USA verlangt Starlink in seinem Beta-Test-Programm "Besser-als-nichts" von seinen Kunden 500 Dollar für ein Startpaket mit Satellitenschüssel und Empfangsgerät inklusive WLAN-Router.

Dazu kommen 99 Dollar Gebühren pro Monat. Dafür erhalten die Kunden zu 95 Prozent der Zeit Internet.