Trotz Corona Skifahren in Schweden: Hier drängeln sich die Massen

Anstehen am Skilift
Anstehen am Skilift Copyright AP Photo/TV4 (Videostandbild)
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In dem schwedischen Skigebiet herrscht trotz Pandemie Hochbetrieb.

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Während andere Skigebiete in Europa darben, schieben sich die Menschen im schwedische Åre fast. Es ist bitterkalt und leicht bewölkt, manchmal blitzt die Sonne durch. Die Pistenverhältnisse sind gut. Ein unbeschwertes Wintersportvergnügen, könnte man meinen. Aber wie ist das mit dem Coronavirus?

Eine Skifahrerin erläutert: „Manche sagen, es sei dumm, inmitten einer Pandemie in den Skiurlaub zu fahren. Aber ich meine: Draußen ist die Ansteckungsgefahr nicht so groß. Und wenn man Abstand hält, sollte das in Ordnung sein."

„Ich halte Abstand, aber perfekt ist das nicht. In den Warteschlangen kann man sich leicht zu nahe kommen“, so ein Wintersportler.

Seit Wochenbeginn haben Teile Schwedens Sportferien. Diese werden von vielen traditionell zum Skifahren genutzt.

Skiliftbetreiber Niclas Sjögren Berg erläutert: „Wir verkaufen so viele Skipässe, wie von den Leuten nachgefragt werden. Aber wir haben besondere Vorkehrungen getroffen und viele Angestellte im Einsatz. An einem Tag wie heute sind es in Åre knapp 40. Sie sagen den Gästen, wie sie sich zu verhalten haben. Und wir versuchen, die Warteschlangen zu strecken. Dadurch werden die sehr lang. Das Anstehen dauert deswegen nicht länger. Die Leute müssen mindestens eine Skistocklänge Abstand halten.“

Löfven warnt

Schwedens Regierungschef Stefan Löfven hatte noch am Wochenende die Bevölkerung aufgefordert, nicht nur am Skilift voneinander Abstand zu halten. Falls nicht, müsse man mit einer dritten Welle rechnen.

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