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Sorge um Covid-19 in Schweden? Mehr als 70 Fälle der Delta-Variante

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Proteste in Schweden am 6. Juni 2021
Proteste in Schweden am 6. Juni 2021   -   Copyright  Anadolu Screenshot
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In Schweden bereitet die Delta-Variante des Coronavirus Sorgen - und am Nationalfeiertag hat es Proteste gegen die Corona-Maßnahmen gegeben.

Mehr als 70 Infektionen der zuerst in Indien festgestellten Mutante sind bestätigt worden - diese ist in Großbritannien bereits dominant. Die Delta-Variane gilt als besonders ansteckend.

In den Regionen Värmland und Blekinge, wo die meisten Fälle registriert wurden, haben die Behörden die Maßnahmen bereits verschäft.

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In zwei Regionen gibt es besonders viele Fälle der Delta-VarianteEuronews

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus insgesamt ist in Schweden weiterhin niedriger als in anderen Teilen Europas. Die 7-Tage-Inzidenz liegt landesweit (Stand 11.6.) bei 56,8 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Fast 25 % der Erwachsenen sind komplett geimpft

Zudem wurden die Menschen aufgerufen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Staatsepidemiologe Anders Tegnell glaubt nicht, dass Schweden eine weitere Infektionswelle droht - vor allem dank der Impfungen. 24,3 Prozent der Erwachsenen in Schweden sind vollständig geimpft und fast 50 Prozent haben eine erste Dosis erhalten. Doch gegen die Delta-Variante reicht nur eine Dosis offenbar nicht aus.

Proteste gegen Einschränkungen am Nationalfeiertag

Gar nicht impfen lassen wollen sich viele der Menschen, die am schwedischen Nationalfeiertag in Stockholm gegen die Corona-Regeln auf die Straße gegangen sind. Zwar gibt es in Schweden kaum Einschränkungen und keine Maskenpflicht, die meisten Regeln sind nur Empfehlungen. Ein Pandemie-Gesetz trat erst im vergangenen Januar in Kraft. Das Corona-Management der Regierung steht in der Kritik - das Mea Culpa von Ministerpräsident Stefan Löfven hat daran nicht viel geändert.