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Neue Corona-Mutation aus Kalifornien beunruhigt Forscher

Die Datenlage zur neuen Virusmutation ist noch dünn
Die Datenlage zur neuen Virusmutation ist noch dünn Copyright Damian Dovarganes/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews
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Eine neue Corona-Mutation aus Kalifornien soll nach ersten Erkenntnissen ansteckender sein und zu heftigeren Krankheitsverläufen führen. #covid19

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Eine neue Coronavirus-Variante aus Kalifornien besorgt die Wissenschaft. Die im Dezember erstmals entdeckte Variante "B.1.427/B.1.429" soll nach ersten Erkenntnissen ansteckender als das Ausgangsvirus und zu heftigeren Krankheitsverläufen führen, berichteten mehrere US-Medien.

Die Variante sei auch schon in anderen US-Bundesstaaten und Ländern weltweit entdeckt worden, habe sich aber bisher vor allem in Kalifornien ausgebreitet.

"Ich wünschte, ich hätte bessere Nachrichten - dass diese Variante komplett unbedeutend ist", zitierte die New York Times den Virologen Charles Chiu von der University of California in San Francisco. "Aber leider müssen wir einfach den Ergebnissen der Wissenschaft folgen." Mindestens zwei wissenschaftliche Studien zur kalifornischen Variante sind bereits abgeschlossen und sollen demnächst veröffentlicht werden.

Variante "B.1.427/B.1.429" führt möglicherweise zu heftigeren Krankheitsverläufen

Es ist normal, dass sich das Coronavirus im Verlauf ständig verändert. Manchmal entstehen dabei neue Viren, die einen Vorteil gegenüber dem Wildtyp haben und damit potenziell gefährlicher sein können. Etwa, weil sie sich leichter verbreiten oder andere Krankheitsverläufe auslösen können.

Bisher haben sich weltweit vor allem die bekannten Varianten der britischen Mutation B 1.1.7 sowie die erstmals in Südafrika und in Brasilien auftauchten Variaten unterschiedlich stark ausgebreitet.

Die kalifornische B.1.427/B.1.429-Virusvariante wurde bereits im Dezember entdeckt, berichtet das Fachmagazin "Science".

Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass diese Variante von Sars-CoV-2 nicht nur ansteckender sein könnte, sondern wohl auch heftigere Krankheitsverläufe auslösen könnte. Offenbar war bei den bislang untersuchten Fällen häufiger eine Behandlung auf der Intensivstation notwendig. Zudem hat es im Zusammenhang mit der neuen Virusvariante mehr Todesfälle gegeben. Die Datenlage sei allerings noch sehr dünn, sagen die Wissenschaftler.

Die Los Angeles Times schreibt, dass Eigenschaften der "einheimische Variante" die jüngsten Fortschritte des Staates bei der Eindämmung von Neuinfektionen zunichte machen könnten - vor allem, wenn sie in der Lage ist, Antikörpern zu umgehen, die durch Covid-19-Impfstoffe oder frühere Infektionen gebildet wurden. 

Experten sagten, dass dies die Notwendigkeit unterstreicht, Menschen so schnell wie möglich zu impfen und weiterhin Masken zu tragen, soziale Distanz zu wahren und andere Vorsichtsmaßnahmen für die öffentliche Gesundheit zu befolgen.

Weitere Quellen • New York Times

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