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Mutante B.1.351: Französische Grenzregion ist Virusvariantengebiet

Abwasser-Untersuchung in Metz
Abwasser-Untersuchung in Metz Copyright JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGEN/AFP
Copyright JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGEN/AFP
Von Euronews
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Das RKI hat bestätigt, dass das Département Moselle nach Tschechien und Tirol als Virusvariantengebiet gilt.

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Deutschland hat das französische Département Moselle - nach Tschechien und dem österreichischen Tirol - an diesem Sonntag als Virusvariantengebiet eingestuft.  Schon am Samstag hatten französische Lokalpoltiker gegenüber France Bleu Lorraine die Information bestätigt.

Die verschärften Regeln sollen am frühen Dienstag (nach Mitternacht Montag) in Kraft treten.

Am Donnerstag hatte der französische Regierungschef Jean Castex erklärt, dass etwa 60 Prozent der Neuinfektionen im Département Moselle die südafrikanische Variante B.1.351 sind.

"Die Grenze wird nicht geschlossen"

Aus dem Innenministerium in Berlin verlautete: "Die Grenze wird nicht geschlossen." Denn die angrenzenden Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz haben dies nicht verlangt.

Was ab Dienstagmorgen für die etwa 16.000 Grenzgängerinnen und Grenzgänger gilt, die in Deutschland arbeiten, ist noch nicht klar. Darüber sollte noch weiter verhandelt werden. 

Ein täglicher PCR-Test ist für die vielen Pendlerinnen und Pendler laut dem Abgeordneten der Regierungspartei LREM Christophe Arendt nicht umsetzbar. Offenbar sollen Zentren für Schnelltests an der Grenze eingerichtet weren.

Seit Samstag gilt in der Region Alpes-Maritimes um Nizza und im nordfranzösischen Dunkerque (Dünkirchen) eine Ausgangssperre am Wochenende. 20 weitere Départements stehen wegen ihrer hohen Sieben-Tage-Inzidenz auf einer roten Liste - darunter die Hauptstadtregion. Der Regierungschef forderte die Sicherheitskräfte dazu auf, die Einhaltung der nächtlichen Ausgangssperre ab 18 Uhr und der Corona-Regeln stärker zu überwachen.

In Toulouse werden ab diesem Sonntag die Ufer der Garonne gesperrt, weil sich dort bei frühligshaften Temperaturen zu viele Menschen versammelt hatten. Der Bürgermeister der Stadt berichtete auf France Info davon, dass die Polizei auch auf Menschen traf, die sich weigerten, Masken zu tragen.

In Frankreich liegt die Zahl der täglichen Neuinfektionen seit Wochen über 20.000.

Laut Medienberichten plant die deutsche Regierung auch eine Verlängerung der bereits bestehenden verschärften Regeln im Kampf gegen Virus-Mutanten an den Grenzen zu Tschechien und Tirol bis zum 17. März.

Weitere Quellen • France Bleu

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