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Brennende Autoreifen - neue Proteste im Libanon

Im Libanon haben Menschen erneut gegen die Regierung protestiert. Das Land macht eine schwere Wirtschaftskrise durch. Die Währung verlor stark an Wert.

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut.

Am Donnerstagabend blockierten Demonstranten Straßen in Beirut und anderen Teilen des Landes, einige verbrannten Autoreifen. Auch in Tripoli, in Saida und Bekaa wurde demonstriert.

Das Land ist seit der Explosion im vergangenen Jahr ohne eine funktionierende Regierung. Damals trat Ministerpräsident Hassan Diab zurück.

Bei der Explosion im Hafen wurden mehr als 200 Menschen getötet.

Die Krise im Libanon hat ebenfalls negative Folgen auf die Währung im benachbarten Syrien.