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Keine Festnahme: Attila Hildmann offenbar ins Ausland geflohen

Attila Hildmann - ARCHIV
Attila Hildmann - ARCHIV   -   Copyright  Joerg Carstensen/(c) Copyright 2020, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Schon vor Monaten war die Wohnung von Attila Hildmann durchsucht worden. Dem 39-Jährigen werden Volksverhetzung und Anstiftung zu Straftaten zur Last gelegt, doch offenbar war der Vegankoch und Restaurantbetreiber nicht auffindbar.

Jetzt hat die Generalstaatsanwaltschaft Berlin sich auf Twitter zu dem Corona-Leugner geäußert.

In dem Post heißt es: "Attila Hildmann hält sich nach unseren Erkenntnissen derzeit in der Türkei auf. Mit der zeitnahen Vollstreckung des Haftbefehls wegen dringenden Verdachts der Volksverhetzung, der öffentl. Aufforderung zu Straftaten u. Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ist nicht zu rechnen."

Laut Medienberichten hat Hildmann sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsangehörigkeit. Und in den allermeisten Fällen werden Staatsbürger:innen der Türkei nicht ausgeliefert.

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir reagiert auf Twitter. Er schreibt, jetzt könne Hildmann mit Fug und Recht behaupten, in einer Diktatur angekommen zu sein.

Laut Beobachtern auf Twitter betreibt Attila Hildmann weiterhin seinen Telegram-Kanal und postet dort antisemitische Nachrichten.

Im vergangenen Jahr hatte Attila Hildmann in Berlin mehrere Protestaktionen gegen die Corona-Regeln organisiert und Verschwörungsmythen - vor allem über seinen Telegram-Kanal - verbreitet.