Prag fordert: Russisches Botschaftspersonal verringern

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Copyright Petr David Josek/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von euronews
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Tschechien fordert Russland auf, bis Ende Mai Botschaftsbedienstete abzuziehen. Hintergrund ist ein Streit über Explosionen in einem Munitionslager im Jahr 2014.

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Tschechien fordert von Russland, die Anzahl der Bediensteten in der Botschaft in Prag der Größe des eigenen diplomatischen Stabes in Moskau anzugleichen. Das bedeutet: Russland muss 22 Personen aus Prag abziehen - und zwar laut Frist des tschechischen Außenministeriums bis Ende Mai.

Zuvor hatte erst Tschechien und dann Russland im diplomatischen Dienst des jeweils anderen Landes tätige Personen ausgewiesen. In einem tschechischen Untersuchungsbericht hatte es geheißen, der russische Geheimdienst sei für zwei Explosionen verantwortlich, die sich im Jahr 2014 in einem Munitionslager in Ostmähren ereigneten. Moskau bestreitet das.

Die tschechische Polizei fahndet nach zwei mutmaßlichen russischen Geheimdienstmitarbeitern, die auch mit dem Fall Sergej Skripal in Zusammenhang gebracht werden. Der ehemalige russische Doppelagent war 2018 in England mit Vergiftungsanzeichen aufgefunden worden. Laut britischen Ermittlungen wurde er mit einem chemischen Kampfstoff vergiftet, der einst in der Sowjetunion entwickelt wurde.

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