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Sesamstraßen-Doku "Street Gang": lustig, bunt und ... revolutionär?

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Sesamstrassen-Folge in den Vereinigten Arabischen Emiraten
Sesamstrassen-Folge in den Vereinigten Arabischen Emiraten   -   Copyright  KARIM SAHIB/AFP or licensors
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Bibo, das Krümelmonster, Ernie und Bert - wer kennt sie nicht, die bunten Bewohner der Sesamstraße, über die ab dem 7. Mai ein Dokumentarfilm als Video on Demand erhältlich ist: "Street Gang - How we got to Sesame Street".

In den US-Folgen machten auch Afroamerikaner und Lations mit. Didaktisch, unterhaltend - und revolutionär, so war die Kindersendung nach Meinung von Produzentin Ellen Scherer Crafts:

Sie haben auf den Zeitgeist reagiert. Die Menschen haben sich engagiert, wie in der Friedensbewegung. Da gab es diese Gruppe mit Pädagogen und kreativen Köpfen, die auch ihren Beitrag leisten wollten. Die gesellschaftliche Probleme lösen wollten, um gegen den ungleichen Zugang zu Bildung zu kämpfen. Das haben sie auf ganz revolutionäre Art gemacht: indem sie eine Fernsehshow schufen und das neue Mediun Fernsehen nutzten, um Kinder zu unterrichten.
Ellen Scherer Crafts
Produzentin

"Sie haben auf den Zeitgeist reagiert. Die Menschen haben sich engagiert, wie in der Friedensbewegung. Da gab es diese Gruppe mit Pädagogen und kreativen Köpfen, die auch ihren Beitrag leisten wollten. Die gesellschaftliche Probleme lösen wollten, um gegen den ungleichen Zugang zu Bildung zu kämpfen. Das haben sie auf ganz revolutionäre Art gemacht: indem sie eine Fernsehshow schufen und das neue Mediun Fernsehen nutzten, um Kinder zu unterrichten."

Während spielerisch Zahlen, Buchstaben und Toleranz unterrichtet wurden, kamen auch Latinos auf Spanisch zu Wort - das hatte es so im US-Fernsehen noch nie gegeben. Eine Fernsehshow, die Schule gemacht hat.