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Skate-Duell der 13-Jährigen: Gold für Japan, Silber für Brasilien

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Von Euronews mit AP, dpa, AFP
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Es kann nur eine Goldmedaille im Skaten geben: Die Zweitplatzierte beglückwünscht die frischgebackene Olympiasiegerin
Es kann nur eine Goldmedaille im Skaten geben: Die Zweitplatzierte beglückwünscht die frischgebackene Olympiasiegerin   -   Copyright  Ben Curtis/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Ein norwegischer Außenseiter und eine dreizehnjährige Japanerin haben an diesem Montag die Olympia-Schlagzeilen in Tokio, aber auch weltweit diktiert.

Der Norweger, der die britischen Triathlon-Favoriten in Schach gehalten hat, ist Erik Blummenfelt. Er hielt zuerst schwimmend und radfahrend mit der Elite Schritt, bevor er auf der Laufstrecke zum ganz großen Wurf für Norwegen ausholte.

Nach einem furiosen Endspurt übverquerte Blummenfelt 200 Meter vor dem Briten Alex Yee die Ziellinie und gewann das erste Gold für sein Land. Dritter und damit Gewinner der Bronzemedaille wurde der Neuseeländer Hayden Wilde.

13-Jährige schwingt sich skatend zu Gold

Der erstmals bei Sommerspielen ausgetragene Skateboard-Wettbewerb endete mit einem Triumph für das Gastgeberland. Auch für die Fachwelt überraschend, feierten zwei Dreizehnjährige in der Disziplin Street einen Doppelsieg: Lokalmatadorin Momiji Nishiya gewann vor Rayssa Leal aus Brasilien. Dritte wurde Funa Nakayama, eine weitere, schon 16 Jahre alte Japanerin. Bereits am Vortaghatte der Japaner Hirigome Yuto mit Gold in der Disziplin vorgelegt.

Und so fing alles an: Rayssa Leal waren schon vor Tokio 2020 Flügel gewachsen.

Das strahlendste Lächeln des Tages zeigte Ariarne Titmus nach ihrem denkbar kanpp gewonnenen 400 Meter Freistil Finale. Die 20-jährige Australierin hatte erst auf den letzten Metern die lange in Führung gelegene Favoritin Katie Ledecky aus den USA überholt. Isabell Gose aus Magdeburg kam auf einen achtbaren sechsten Platz.

Ebenfall den größten Erfolg seiner jungen Karriere und Großbritanniens drittes Gold feierte Tom Pidcock bei seiner Olympia-Premiere.

Der Mountainbiker aus Leeds verdrängte auf der 28,25 Kilometer langen Mountainbike-Strecke Weltcup-Spitzenreiter Mathias Flückinger aus der Schweiz und den Spanier David Valero auf die Plätze.

Die deutschen Fahrer Maximilian Brandl und Manuel Fumic verpassten das angepeilte Ziel Top Ten auf den Plätzen 21 und 28 deutlich.