Videospiele: Für Chinas Kinder nur noch drei Stunden pro Woche

Kinder beim Videospiel
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Am Freitag und am Wochenende dürfen Minderjährige in China jeweils eine Stunde zocken, sonst nicht. Wie findet das die Bevölkerung?

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Fast zeitgleich mit dem Schulbeginn nach den Sommerferien sind in China neue Beschränkungen zur Nutzung von Videospielen in Kraft getreten. Minderjährige dürfen diese künftig nur noch freitags und am Wochenende für täglich höchstens eine Stunde nutzen.

„Diese Entscheidung geht auch mich an. Mich entspannt das Spielen nach einem langen Schultag“, sagt ein Mädchen. Und eine Frau meint: „Meinen Sohn betrifft das ebenfalls. Aber wir wollen ihm Videospiele nicht vollständig verbieten. Die haben auch ihren Sinn."

Es ist nicht das erste Mal, dass China die Nutzung von Videospielen einschränkt. Seit 2019 galt die Regel: Nicht länger als 90 Minuten täglich und bis zu drei Stunden an Urlaubstagen. „Diese Spiele sorgen bloß für gesundheitliche Beschwerden der Kinder. Selbst ihre Augen leiden darunter. Ich hoffe, dass diese Entscheidung des Staates lange Bestand haben wird“, sagt ein Mann.

Sechs- und Siebenjährige: In der Schule keine schriftlichen Prüfungen mehr

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres sind in China schriftliche Prüfungen für Sechs- und Siebenjährige abgeschafft worden. Das Bildungsministerium schätzt diese für Kinder dieser Altersgruppe als gesundheitsschädlich ein.

Mehr als zuvor soll der Unterricht einem Beschluss der Kommunistischen Partei zufolge nach den Vorstellungen, Gedankengängen und Werten von Präsident Xi Jinping gestaltet werden. Einer der Grundsätze sieht vor, den Kindern die Liebe zur Partei, zum Land und zum Sozialismus einzupflanzen.

In einem Lesebuch für Schulkinder heißt es wörtlich: „Großvater Xi Jinping hat sehr viel Arbeit, aber egal wie beschäftigt er ist, begleitet er immer unsere Tätigkeiten und kümmert sich um unser Wachstum.“

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