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Kimmich-Bekenntnis sorgt für Diskussion

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Von Euronews  mit dpa
Bayern München Fans im Stadion
Bayern München Fans im Stadion   -   Copyright  Matthias Schrader/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

Während die Corona-Infektionszahlen in Deutschland auf den höchsten Stand seit vergangenem Mai gestiegen sind, hat Joshua Kimmich mit seinem öffentlichen Bekenntnis dazu, dass er sich vorerst nicht gegen das Coronavirus impfen lassen will, eine neuartige Corona-Debatte ausgelöst.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat inzwischen (Stand 27.10.) die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mit 118 angegeben und mehr als 23.000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages.

Der 26-jährige Bayern-Star Kimmich hatte Impfskepsis mit fehlenden Langzeitstudien begründet. In Kimmichs Verein sollen mehrere Spieler ungeimpft sein. Allerdings waren mehrere offenbar ungeimpfte Spieler an Covid-19 erkrankt - und gelten also als genesen. Mannschaftskamerad Thomas Müller sprach von einem schmalen Grat und dass "das Impfen besser wäre".

In mehreren Stadien in Deutschland gilt für die Zuschauer:innen die 2G-Regel, das heißt, sie müssen geimpft oder von Covid-19 genesen sein, um ins Stadion zu kommen. Wenn die Spieler auf dem Rasen gleichzeitig nicht geimpft sind, stellt das die geltenden Regeln in Frage, lautet die Kritik.

Kimmich geht hingegen auf dem Rasen seiner Arbeit nach, ist von Zuschauer:innen getrennt und unterzieht sich regelmäßigen Tests, agumentiert der Verein.

In einer vorherigen Version dieses Artikels war uns ein Fehler unterlaufen. Wir hatten den Sportexperten Mario Basler mit Worten zitiert, die ihm der Comedian Fabian Köster auf Twitter in den Mund gelegt hatte. Wir entschuldigen uns dafür.