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Vandalismus auf der Gedenkstätte Mont Valérien in Frankreich

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Von Ronald Krams  & Euronews
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Vandalismus auf der Gedenkstätte Mont Valérien in Frankreich
Copyright  CHRISTOPHE PETIT TESSON/AFP

Vandalismus auf der Gedenkstätte Mont Valérien in Frankreich. Ein imposanter Schriftzug "Anti Pass" mit zwei S, die an SS-Runen erinnern sollen, wurde auf das 1960 von General de Gaule eingeweihte Denkmal gemalt, dass den französischen Widerstand ehrt. 

Der französische Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Aktion als eine Beleidigung des Gedenkens der Nation.

"Heute Morgen kam es auf dem Gelände des Mont-Valérien zu unerträglichen Beschädigungen. Sie sind eine Beleidigung für das Andenken der Männer, die an diesem Ort erschossen wurden und derer, die dort begraben sind. Keine totalitäre Ausdrucksweise wid dort jemals einen Platz finden", twitterte das Armeeministeriums in der Region Île-de-France.

Der Mont-Valérien ist eine ehemalige mittelalterliche Kultstätte, die im 19. Jahrhundert zu einer militärischen Festung wurde. Er war während des Zweiten Weltkriegs eine Hinrichtungsstätte für Widerstandskämpfer und Geiseln durch die deutsche Armee.