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Volle Fußgängerzonen in Wien - vom Lockdown ins Vorweihnachtsgeschäft

Weihnachtsmarkt auf dem Wiener Karlsplatz am 13. Dezember 2021
Weihnachtsmarkt auf dem Wiener Karlsplatz am 13. Dezember 2021 Copyright GEORG HOCHMUTH/AFP
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Von Andrea Büring
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Drei Wochen lang mussten Österreicher:innen zu Hause bleiben. Seit dieser Woche ist der Lockdown zu Ende. Der Einzelhandel hofft nun kurz vor den Feiertagen auf einen starken Andrang.

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Vom Lockdown ins Weihnachtsgeschäft. Viele Menschen in Österreich können endlich wieder durch Läden stöbern, um nach Geschenken Ausschau zu halten. Denn nach drei Wochen im Lockdown dürfen Genesene und Geimpfte seit Montag wieder shoppen gehen. Die Ausnahme bildet Oberösterreich.

Auf die Frage der Journalistin, "haben Sie extra gewartet mit den Weihnachtsgeschenken oder haben Sie auch schon online gekauft?", sagt ein Mann in der Wiener Fußgängerzone: "Ich habe tatsächlich zugewartet, weil viele Geschäfte einfach die Beratung haben und man einfach die Dinge gern selber sehen möchte. Aber manche Dinge habe ich natürlich auch online gekauft."

Erleichterung im Einzelhandel zwei Wochen vor Weihnachten.

Wir hoffen natürlich auf einen starken Andrang.
Paul Rozsa
Juwelier

Der Juwelier Paul Rozsa meint, "wir hoffen natürlich auf einen starken Andrang, weil die letzten drei Wochen Umsatz fehlen."

Kultur, Gastronomie und andere Serviceleistungen

Fast überall in Österreich haben Theater und Museen ihre Tore geöffnet. Auch andere Dienstleister wie Frisöre sind offen.

Ein Kunde freut sich: "Es war auf jeden Fall schon überfällig, die Haare waren extrem lang."

Eine Kundin ergänzt: "Ich hab schnell noch einen Termin bekommen. Man freut sich schon, dass man wieder raus darf und dass man sich vor Weihnachten noch hübsch machen lassen darf."

Der Frisör Thomas Koppitz: "Ja, wir sind natürlich heilfroh, dass wir wieder aufsperren können. Weil für uns ist es wahnsinnig schwierig gerade in der umsatzstärksten Zeit des Jahres soviel an Potential zu verlieren."

Bei Hotels und Restaurants sind manche Regionen vorsichtiger. Diese öffnen dort erst in einem Monat, während sie in anderen Landesteilen bereits wieder Gäste empfangen. Allerdings nur bis zur Sperrstunde um elf Uhr abends; auf öffentlichen Plätzen, in Verkehrsmitteln und in Läden gilt eine Maskenpflicht.

Ungeimpfte dürfen das Haus nur verlassen, um zur Arbeit oder zum Arzt zu fahren oder um Lebensmittel einzukaufen.

Weniger Neuinfektionen

Seit Beginn des Lockdowns in der Alpenrepublik ist die Zahl der Neuinfektionen stark zurückgegangen: Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt bei 333,5. In Deutschland sind es dem RKI zufolge 375,0.

Von Montag auf Dienstag infizierten sich in Österreich 2.859 Menschen neu mit dem Virus. Damit liegen die Zahlen weiter unter dem 7-Tage-Schnitt von 3.961 Infektionen.

Aktuell werden 565 Intensivpatienten behandelt. Das sind um 8 weniger als am Montag. Insgesamt lagen am Montag österreichweit 2.386 Covid-19-Infizierte in Spitälern, um 65 weniger als am Vortag.

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