EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

WERBUNG

Mehr illegale Übertrittsversuche aus Belarus - Wird Lettland das neue Polen?

Die lettisch-belarussische Grenze
Die lettisch-belarussische Grenze Copyright GINTS IVUSKANS/AFP
Copyright GINTS IVUSKANS/AFP
Von Euronews mit AP
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Zahl der Versuche illegaler Grenzübertritte von Belarus nach Lettland hat in dieser Woche im Vergleich zur Vorwoche stark zugenommen. Der lettische Grenzschutz vermutet eine Strategie dahinter.

WERBUNG

Das Grenzgebiet zwischen Lettland und Belarus scheint sich zu einem neuen Brennpunkt illegaler Migrationsversuche in die EU zu entwickeln.

Vor Wochenfrist wurden noch 20 Übertritte vom lettischen Grenzschutz verhindert. Danach lag die Zahl täglich teilweise weit über 50. Gleichzeitig habe sich die Lage an den Grenzen zwischen Belarus und Polen sowie Litauen weitgehend normalisiert, erklärten lettische Behörden.

Der lettische Grenzschutz wird von Guntis Pujāts geleitet, der die Situation einschätzte: "Aktuell ist Lettland als Hauptzielland für diesen hybriden Angriff ausgewählt worden. Möglicherweise haben sie einige der schwächsten Punkte im EU-Grenzschutz ausfindig gemacht. Die Angriffe auf Litauen und Polen sind ihnen nicht gelungen. Derzeit versuchen sie, Lettland zu testen. Ich habe nicht den Eindruck, dass ihnen das gelingen wird, und das wird es sicher auch nicht."

Tausende Menschen versuchen seit Wochen, hauptsächlich über die belarussisch-polnische Grenze auf EU-Gebiet zu gelangen.

Obwohl in Polen der Ausnahmezustand für einen drei Kilometer breiten Grenzstreifen Anfang Dezember abgelaufen ist, warten ausländische Berichterstattende immer noch vergeblich auf Genehmigungen für einen Zugang in das Gebiet, wo auf belarussischer Seite eine unbekannte Zahl von Geflüchteten immer noch auf Passagen in Richtung Westen wartet.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Überschattet vom Ukraine-Krieg: Lettland wählt ein neues Parlament

Wut über umstrittenes Rundfunkgesetz in Polen - Kritiker warnen vor Obrigkeitsstaat

18 Jahre Haft für belarussischen Oppositionsführer Tichanowski