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USA und Russland wollen über Truppenaufmarsch reden

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Von euronews
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USA und Russland wollen über Truppenaufmarsch reden
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In den Streit über den russischen Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze könnte Bewegung kommen. Der russische Präsident Wladimir Putin kündigte Gespräche Anfang kommenden Jahres an. Sie sollen in Genf stattfinden und ein erster Schritt aus der Krise sein.

"Wir haben deutlich gesagt, dass wir keine weitere NATO-Osterweiterung wollen. Der Ball liegt jetzt im Feld der NATO. Sie sollten uns antworten in irgendeiner Weise. Im Großen und Ganzen haben wir in dieser Sache bisher positive Reaktionen bekommen. Unsere amerikanischen Partner haben gesagt, dass wir Anfang nächsten Jahres miteinander sprechen können", sagte Putin.

Aus Washington waren weniger optimistische Töne zu hören. Aber auch hier bestätigte man die Absicht zu Gesprächen. Einen konkreten Termin gibt es offenbar noch nicht.

Jen Psaki, Sprecherin des Weißen Hauses sagte: “Wir bewegen uns auf diplomatische Gespräche zu. Es gibt Vorschläge von der russischen Seite. Einigen Dingen können wir zustimmen, anderen sicher nicht. Die NATO ist ein gutes Beispiel dafür."

Die Europäische Union machte noch einmal ihre Unterstützung für die Ukraine deutlich. Der Außenbeauftragte Josep Borrell rief Moskau erneut dazu auf, die Lage zu deeskalieren und die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine zu respektieren.