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Aus sechs mach drei: AKW in Deutschland abgestellt

Ein AKW in Deutschland - Archivaufnahme
Ein AKW in Deutschland - Archivaufnahme Copyright Christof Stache/Associated Press
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Von Euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die verbleibenden drei Reaktoren in Deutschland sollen am 31.12.2022 die Stromproduktion einstellen. Der Atomausstieg war 2011 beschlossen worden.

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Im Rahmen des Ausstiegs aus der Kernenergie sind drei weitere Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet worden. Es handelt sich um die Reaktoren in Brokdorf in Schleswig-Holstein, im niedersächsischen Grohnde und Gundremmingen C in Bayern.

In diesem Jahr liefern damit nur noch drei deutsche AKW in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen Strom. In den AKW Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2 soll dann am 31.12.2022 der letzte Vorhang fallen. Zwei Anlagen, die Brennstoff und Brennelemente für den Export herstellen, bleiben aber in Betrieb.

Der Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland war 2011 nach der Katastrophe im japanischen Fukushima beschlossen worden. Sowohl Atom- als auch Kohlestrom sollen nach dem Willen der Bundesregierung durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Im vergangenen Jahr stammten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 11,3 Prozent des Stroms in Deutschland aus Kernenergie.

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