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Kein einfacher Antrittsbesuch in Moskau: Baerbock und Lawrow reden Klartext

Annalena Baerbock und Sergei Lawrow in Moskau
Annalena Baerbock und Sergei Lawrow in Moskau Copyright Maxim Shemetov/AP
Copyright Maxim Shemetov/AP
Von Kirsten Ripper mit AP
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Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine überschatten die Gespräche der neuen deutschen Außenministerin.

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Der Antrittsbesuch der deutschen Außenministerin in Moskau war keine leichte Aufgabe für Annalena Baerbock angesichts der Spannungen zwischen Russland und der Ukraine. Aus der komplizierten Lage machte sie auch auf der Pressekonferenz mit ihrem Amtskollegen Sergei Lawrow kein Geheimnis.

Die Außenministerin erklärte: "In den letzten Wochen haben sich mehr als 100.000 russische Soldaten mit Panzern und Geschützen in der Nähe der Ukraine versammelt, ohne nachvollziehbaren Grund. Und es ist schwer, das nicht als Drohung zu verstehen. Seit meinem Amtsantritt dreht sich ein Großteil meiner Gespräche deshalb nicht um die Frage, wie wir mit Russland gemeinsam kooperieren können, wie wir die Zusammenarbeit weiter vertiefen können, sondern welche Maßnahmen wir als EU als G7 und NATO mit Blick auf die russische Situation gemeinsam treffen können, wenn sie ihre Drohung mit Gewalt wahrmachen sollte. Diese Situation haben wir uns als Bundesregierung nicht ausgesucht, aber wir können und werden ihr nicht aus dem Weg gehen."

Baerbock drängte auf die Wiederaufnahme der Gespräche im internationalen Normandie-Format und bekam eine recht schroffe Absage von Sergei Lawrow.

"Für uns geht es nicht darum, wann wir uns treffen, sondern wozu. Wenn der einzige Zweck des Treffens darin besteht, dass (der ukrainische Präsident Zelensky sagen kann, dass wieder einmal auf seine Initiative hin eine Gruppe hochrangiger Politiker zusammengekommen ist, und er seine Mission als erfüllt ansieht - dann brauchen wir das nicht."

Am Vortag hatte Annalena Baerbock der Ukraine die Unterstützung Deutschlands im Konflikt mit Russland zugesichert.

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