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In Frankreich fallen die Masken, trotz steigender Infektionszahlen

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Von Euronews  mit dpa
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In Frankreich fallen die Masken, trotz steigender Infektionszahlen
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Trotz der zuletzt ansteigenden Infektionszahlen fallen in Frankreich die Masken: nach fast zwei Jahren hebt das Land die meisten seiner Corona-Beschränkungen auf.

Für den Besuch von Restaurants, Kultureinrichtungen und Veranstaltungen ist es nicht länger notwendig, einen Impfpass vorzulegen. Dieser belegte, ob der Inhaber genesen, geimpft oder getestet war. 

Ein Nachweis über Impfung, Genesung oder Negativ-Test ist nur noch beim Besuch von Altenheimen, Gesundheitseinrichtungen und Einrichtungen für behinderte Menschen notwendig. In diesen Institutionen gilt auch weiterhin eine Maskenpflicht, genauso wie in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Neuinfektionszahlen hatten im Januar mit mehr als 400.000 am Tag ihren Höchstand erreicht, der Inzidenzwert lag damals bei 3.800. Frankreich hatte damals den Zugang zu Sport- und Kultureinrichtungen und Restaurants mit der 2G-Regel eingeführt. 

Seit Anfang März entfiel die Maskenpflicht für diese Einrichtungen, sobald die Besucher:innen ihren Impfausweis vorgelegt hatten. 

Zuletzt sind die Neuinfektionszahlen in Frankreich erneut leicht angestiegen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner betrug 629.

Angesichts des Wiederanstiegs der Zahlen empfahl Premierminister Jean Castex in der Zeitung "Le Parisien" Älteren und Vorerkrankten, weiterhin drinnen und bei Versammlungen eine Maske zu tragen. Außerdem kündigte er an, dass Menschen über 80 Jahren nun eine vierte Corona-Impfdosis erhalten können, wenn die dritte Impfung mehr als drei Monate zurückliegt.