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"Prophet des Unheils" soll wegen U-Bahn-Schüssen angeklagt werden

Frank R. James
Frank R. James Copyright AP/AP
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Von Euronews mit dpa
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Der 62-jährige, offenbar psychisch kranke US-Amerikaner hatte 23 Menschen in der New Yorker U-Bahn teilweise durch Schüsse schwer verletzt.

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Der Verdächtige in Zusammenhang mit dem Vorfall mit Schüssen und mindestens 23 Verletzten in der New Yorker U-Bahn soll wegen "terroristischer und andere gewaltsamer Attacken" auf den öffentlichen Nahverkehr angeklagt werden. Bei Verurteilung droht dem 62-jährigen schwarzen US-Amerikaner, der am Mittwoch festgenommen wurde, eine lebenslange Haftstrafe.

Der in New York geborene Frank R. James, der zuletzt Wohnsitze in Philadelphia und Wisconsin angegeben hatte, sei polizeibekannt - er sei bereits neunmal in verschiedenen US-Bundesstaaten festgenommen worden, hieß es bei der Pressekonferenz.

Bei dem Angriff am Dienstag in einer U-Bahn im Stadtteil Brooklyn waren mindestens 23 Menschen verletzt worden, zehn von ihnen laut Polizeiangaben durch Schüsse. Für Hinweise zur Festnahme des Tatverdächtigen war eine Belohnung von 50.000 Dollar (rund 46.000 Euro) ausgesetzt worden. 

James hatte mehrere Videos auf Youtube veröffentlicht. Darin erklärt er, er sei psychisch krank. Er gibt dem Bürgermeister von New York, Eric Adams, die Schuld daran, dass die psychiatrische Versorgung so schlecht sei. In einem Video erzählt er, er sei in einer Nervenklinik gewesen. Dort habe man ihn psychisch misshandelt. In seinen Videos nannte er sich den Propheten des Unheils (prophet of doom).

In einem anderen Video erklärt er, der Krieg in der Ukraine zeige, dass schwarze Menschen in den USA nichts wert seien. "Wir sind nur gut zum Baumwolle pflücken. Wir haben nicht so einen Präsidenten, der uns dann schützt. Uns machen sie einfach nieder."

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