Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Wegen Ukraine-Krieg: Griechenland bangt um Feriensaison

Access to the comments Kommentare
Von Euronews  mit AFP
euronews_icons_loading
Griechenland hängt stark von ausländischen Urlauber:innen ab
Griechenland hängt stark von ausländischen Urlauber:innen ab   -   Copyright  Petros Giannakouris/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.

In Griechenland hat die Tourismussaison in diesem Jahr schon früher als gewöhnlich begonnen. Dennoch wächst die Sorge vor dem Ausbleiben hunderttausender Touristen aus der Ukraine und aus Russland, und das nach zwei Jahren pandemiebedingter Einbußen.

Die Tourismusunternehmen hoffen darauf, dass mehr Gäste aus Großbritannien und Deutschland nach Griechenland kommen- und die Verluste kompensieren werden.

"Wir haben schon darüber nachgedacht, dass es vielleicht nicht gut ist, jetzt zu reisen, aber wir haben zwei so schwierige zwei Jahre hinter uns - Wir haben uns gesagt, dass wir etwas Besonderes für uns tun müssen. Unsere Gedanken sind immer noch bei der ukrainischen Bevölkerung, aber wir müssen auch mal an uns denken", sagt eine Touristin aus Deutschland.

In zwei Jahren Pandemie musste der Feriensektor starke Einbußen hinnehmen, und hofft nun auf baldige Erholung.

"Nach den vergangenen beiden Saisons, in denen wir kaum Touristen hatten, hoffen wir, dass dieses Jahr besser wird. Es macht den Anschein, dass es besser wird, aber keiner weiß das so genau", meint Nikos Makropoulos, ein Souvenirladen-Besitzer in Griechenland. Andonis Maris, Inhaber eines Juweliergeschäfts meint: "Die Vorzeichen waren gut, aber wegen des Krieges und steigender Preise ist alles etwas ins Stocken geraten."

Griechenland konkurriert zudem mit Ländern wie der Türkei und Spanien um die Gunst der britischen und deutschen Urlauber:innen. Das Land hofft, mit seinen Einnahmen aus dem Tourismus wieder das Niveau von 2019 zu erreichen.