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Jetzt doch: Gerhard Schröder verlässt Posten bei Rosneft

Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder bei einer Gedenkfeier für den verstorbenen deutschen Außenminister Hans-Dietrich Genscher in Bonn, 17.04.2016
Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder bei einer Gedenkfeier für den verstorbenen deutschen Außenminister Hans-Dietrich Genscher in Bonn, 17.04.2016 Copyright Federico Gambarini/AP
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Von Euronews
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In einer Mitteilung des russischen Energieunternehmens Rosneft wird bekannt gegeben, dass Gerhard Schröder seine Tätigkeit als Aufsichtsrat nicht verlängert.

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Laut einer Mitteilung des russischen Gaskonzerns Rosneft verlässt der deutsche Ex-Kanzler Gerhard Schröder den Aufsichtsrat des Energieunternehmens. "Wir haben Verständnis für die Entscheidung und danken Ihnen für Ihre Unterstützung"  steht in einer Verlautbarung des Konzerns. Rosneft ist ein russisches Mineralölunternehmen, Haupteigner ist der Staat Russland.

Sowohl Gerhard Schröder als auch der deutsche Geschäftsmann Matthias Warnig seien der Mitteilung zufolge nicht mehr für Rosneft tätig.

Zuletzt war der Druck auf Gerhard Schröder, seine hochdotierten Posten in Russland aufzugeben, immer weiter gestiegen. Am Donnerstag hatte das Europaparlament EU-Sanktionen gegen den deutschen Altkanzler sowie gegen die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl gefordert. Beide sind Vertraute von Russlands Präsident Wladimir Putin.

Einen Teil seiner Privilegien in Deutschland hat ein Bundestagsausschuss bereits gekürzt. Ohnehin fand Gerhard Schröder nach dem Rücktritt seiner Büromitarbeiter keine Beschäftigten mehr, die für ihn tätig sein wollten.

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